Bruce Fertman

Bruce erhielt seine Ausbildung von fünf Alexander-Lehrern der ersten Generation, Catherine Merrick Wielopolska, Marjorie L. Barstow, Richard M. Gummere Jr., Elisabeth Walker und Erika Whittaker. Seine Arbeit als Alexander-Lehrer ruht zudem auf dem Fundament seiner lebenslangen Auseinandersetzung mit Bewegungskünsten und Bildung. Er hat Ausbildungen als Kunstturner, Ballett und moderner Tänzer durchlaufen und unter anderem Kontaktimprovisation, Tai Chi Chuan, Aikido, Japanische Teezeremonie, Argentinischen Tango und Kyudo gelernt.

Bruce hat mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker, von Radio France, der National Symphony in Washington DC, der Honolulu Symphony, des Curtis Institute of Music sowie in jüngster Zeit für Jeong Ga Ak Hoe, ein traditionelles Musikensemble in Seoul/Korea, gearbeitet. Bruce unterrichtete 13 Jahre für das Five College Dance Program in Amherst, Massachusetts und für die Tango Community in Buenos Aires. Sechs Jahre lang unterrichtete er Bewegung für Schauspieler an den Universitäten Temple und Rutgers.

Zehn Jahre unterrichtete Bruce jährlich am Physiotherapiekolleg in Göttingen/Deutschland.​

1982 gründete Bruce zusammen mit Martha Hansen die Alexander Alliance, eine Generationen und Kulturen übergreifende Gemeinschaft / Schule​, die erste Ausbildung für Alexander-Lehrer, die sich hauptsächlich der Tradition Marjorie Barstows verpflichtet sieht. Zurzeit Leiter der Ausbildung und Hauptlehrer der Alexander Alliance Europa unterrichtet Bruce darüber hinaus in den Lehreraus- und fortbildungen in Japan, Korea, England, der Schweiz, Österreich und den USA.

​Bruces Arbeit, die immer vom Herzen ausgeht, basiert zudem auf intensiver Beschäftigung mit Psychologie und Theologie, insbesonders auf der Arbeit von Eric Berne (Transaktionsanalyse), Carl Rogers, (Gesprächstherapie), Frederick Perls (Gestalttherapie), Albert Ellis (Rational-Emotive Verhaltenstherapie), Carl Jung (Analytische Psychologie) und Byron Katie (The Work). Bruce, der auch mit einer Reihe jüdischer, christlicher und buddhistischer Gelehrter gelernt hat, erforscht in seiner Arbeit zudem die Zusammenhänge von Körper und Sein, Bewegung und Bedeutung sowie den Zusammenhang zwischen spiritueller und physischer Anmut.

Bruce arbeitet seit 55 Jahren mit seinen Händen um Menschen zu helfen.

 
 
 
Robyn Avalon

 

Robyn beschäftigt sich seit 40 Jahren mit der Alexander-Technik, seit sie als junge Tänzerin damit bekannt gemacht wurde.

Sie hat mit Mitgliedern bekannter Opernhäuser, Sinfonieorchester, Musikensembles, Musikhochschulen, Tanzkompanien und Zirkusse, unter anderem the American Ballet Theater, NYC Ballet, Joffery Ballet, Paul Taylor, Twyla Tharp, Alvin Ailey, Merce Cunningham, Maria Benitez, Meredith Monk, Orpheus, the Juilliard School, the Meadowmount School of Music, Cirque de Soleil und Ringling Bros/Barnum & Bailey. Robyn unterrichtete außerdem für das US-amerikanische Olympiateam der Dressurreiter, die Vereinigung der professionellen Golfspielerinnen (LGPA) und das Texas Aggies Football Team. Sie bietet Fortbildungen für Osteopathen, Zahnmediziner, Textilkünstler, die National Opera Association, NATS, Suzuki-Schulen sowie Centered Riding-Lehrer an.

Robyn ist eine professionelle Regisseurin, Choreograpin und Tänzern. Sie war Gründungsmitglied von zwei Stepptanz-Ensembles. Sie ging national und international auf Tourneen, arbeitete an Off-Broadway-Häusern, für Film und Fernsehen. Ihre Werke wurden an so unterschiedlichen Orten aufgeführt wie dem New Yorker Blue Note Jazz-Club, der Carnegie Hall oder dem Weißen Haus. 

Neben den darstellenden Künsten gilt Robyns Leidenschaft den Heilkünsten. Sie hat Ausbildungen als Cranio-Sacral-Therapeutin, in Visceral Unwinding, Deep Imagery® und Matrix Energetics® absolviert.

Robyn ist Gründungsdirektorin der Contemporary Alexander School und Co-Direktorin der Alexander Alliance International. Ihr Unterricht ist ein Hauptbestandteil der Ausbildung an allen Schulen der Alexander Alliance.

 
 

 

 
Margarete Tüshaus

Margarete ist eine Haupt-Ausbilderin bei der Alexander Alliance International. Sie unterrichtet in Europa und den Vereinigten Staaten und beschäftigt sich seit 25 Jahren mit der Alexander-Technik. Margarete unterrichtet die Alexander-Arbeit seit 20 Jahren im Rahmen von Einzelstunden, Workshops und Seminaren, vielfach im Kontext von Tanz, Musik und Reiten. Sie ist zudem Ausbilderin in zahlreichen Alexander-Lehrerausbildungen. 

Mit einem vielseitigen Hintergrund, der von Biologie bis Ballett reicht, fühlt sie sich auf ihrem Bauernhof bei der Arbeit mit Pferden ebenso zu Hause, wie in der Welt der Kunst, der Meditation und des Tanzes. Margarete studierte Biologie (Abschluss 1994, Universität Hohenheim/Deutschland) und hat langjährige Erfahrungen in Bewegungskünsten, Ballett, Modern Dance und Argentinischem Tango. Zen Meditation und spirituelle Praxis bilden einen wichtigen Teil ihres Lebens. Sie interessiert sich für die Körper-Geist-Verbindung und das tiefe Studium der menschlichen Natur in all ihren Ausdrucksformen.

Margarete führt einen großen Hof mit 40 Pferden und einem Seminarzentrum, wo sie unter anderem Menschen hilft in Kontakt mit innerer Weisheit, Kraft und Verbundenheit zu kommen. Viele ihrer Schüler haben über viele Jahre hinweg mit ihr gelernt und sind selbst exzellente Alexander-Lehrer geworden.

 

 

 
Midori Shinkai

Midori leitet die Alexander Alliance Japan und beschäftigt sich seit 40 Jahren mit der Alexander-Technik. Sie lernte mit und übersetzte für mehrere Dutzend international bekannte Alexander-Lehrer und hat dadurch einen außergewöhnlich breiten Überblick über die Alexander-Arbeit. Bereits in ihrem Hauptfach Anthropologie setzte sie sich an der Hochschule mit dem Zusammenhang zwischen Kultur und Koordination auseinander. Die Verbindungen zwischen Sprache, Denken und Bewegung faszinieren sie bis heute. Midori verfügt zudem über langjährige Erfahrung mit Saitai, einem traditionellen japanischen Ansatz für Wohlbefinden. 

 

 

 
Célia Jurdant

Célia leitet eine Ausbildung für Alexander-Lehrer in Straßburg, Frankreich. Sie ist außerdem seit 10 Jahren Teil des Ausbilderteams der Alexander Alliance Deutschland. Als Sängerin bildet alles rund um die Stimme mit Bezug zur Alexander-Technik den Schwerpunkt ihrer Lehrtätigkeit an der deutschen Schule. Célia spielt Harfe und studierte klassischen Gesang. Ihre Arbeit mit der Stimme ist auch von Kristin Linklater beeinflusst. Célia, Mutter von 4 Kindern, hat zudem langjährige Erfahrung mit Yoga, Argentischem Tango und Cranio-Sacral-Therapie. 

 

 
Ann-Kathrin Fliege

Nach einer langjährigen Beschäftigung als Logopädin hat Ann-Kathrin es gewagt, auf einen neuen Beruf umzusatteln und ist seit 2013 selbständige Lehrerin für Alexander-Technik. Die Philosophie der Technik hat ihr Leben sehr beeinflusst. Nach langer chronischer Erkrankung und „Gefangen-sein“ innerhalb ihrer Lebensbedingungen und vermeintlichen Grenzen, hat sie durch die Alexander-Technik gelernt, ihre Gewohnheiten und Denkmuster zu erkennen und loszulassen. So hat sie ihre natürliche Leichtigkeit und Freiheit wiedergefunden, ist wieder flexibel und beweglich geworden und entscheidet im Hier und Jetzt, was der nächste stimmige Schritt in ihrem Leben ist. In der Arbeit mit der Alexander-Technik interessiert sie insbesondere das Erkennen von ungeahnten Möglichkeiten – sowohl auf körperlicher, geistiger als auch auf seelischer Ebene. 

Zusätzlich zu ihrer Lehrtätigkeit an unserer Fakultät setzt Ann-Kathrin ihre Fähigkeiten ein und koordiniert den Alexander Alliance Nord-Zweig in Deutschland.

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Magdalena Gassner

Magdalena liebt es Brücken zwischen verschiedenen Welten zu bauen und Menschen zu verbinden. Ausgebildet und promoviert als Wirtschafts-Bauingenieurin stellt sie all ihre organisatorischen und technischen Fähigkeiten unserer Schule zur Verfügung, wo sie für die Alexander Alliance Europa als Mitglied der Fakultät und Managing Director tätig ist. 

Ihrem natürlichen Talent und ihrer Leidenschaft für Bewegung folgend, hat sie Erfahrungen mit vielen verschiedenen Disziplinen gesammelt, unter anderem Reiten, Tai Chi, Qigong und Systema. An der Alexander-Technik faszinierte sie von Anfang an, wie die Arbeit Schönheit und Anmut in Menschen enthüllt. Seit Abschluss ihrer Ausbildung bei der Alexander Alliance im Jahr 2016 arbeitet sie als Alexander-Lehrerin und unterrichtet Einzel- und Gruppenstunden. Dabei legt sie den Schwerpunkt darauf, verborgene Potentiale nutzbar zu machen und mehr Leichtigkeit in das alltägliche Leben und Sein zu bringen.

 

 

Astrid Lobreyer

Astrid unterricht Alexander-Arbeit seit 2008 in Einzel- und Gruppenstunden, am Haus Bella Donna in Bad Oldesloe. Sie bietet unter anderem Workshops für Schullehrer an, für ältere Menschen sowie Menschen, die unter Parkinson und Demenz leiden.

Astrid ist ausgebildete Sportlehrerin. Sie liebt Sport und Bewegung, in Form von Fahrradfahren, Reiten, Rudern, Segeln, Schwimmen, Kajakfahren, Volleyball, Tennis, Tischtennis, Badminton und Tanz. Große Freude bereitet es ihr, wenn sie Menschen durch die Alexander-Arbeit helfen kann sich wohl zu fühlen und sich leicht und mit Vergnügen zu bewegen.

 

Astrid (vorne) mit Clementine arbeitend

 

Irene Schlump

 

Irene, die auch als Schauspielerin arbeitet, nutzt die Alexander-Technik um Menschen mit ihrer Kreativität, Spontaneität und Gelassenheit in Kontakt zu bringen. In ihrer Arbeit geht es immer um Begegnung mit uns selbst, den Rollen die wir „spielen“ und unsere Möglichkeiten uns auszudrücken - stimmlich, emotional, körperlich, verbal. Die Ausbildung zur Alexander-Lehrerin bei der Alexander Alliance Deutschland (2002-2006) begann sie nach einer Ausbildung zur Krankenschwester und einem Studium der Theater-Film-und Fernsehwissenschaft. Sie arbeitet mit Gruppen in verschiedenen Einrichtungen der Erwachsenenbildung wie dem Figurentheater-Kolleg Bochum. Sie ist außerdem Living In A Body™ Instruktorin, gibt Einzelunterricht im OskarKulturhaus in Bochum und arbeitet in verschiedenen Theaterproduktionen. 2013 schrieb sie ihr erstes Theaterstück. 

 
 

 

 
Alexandra Buschmann

Alexandras große Liebe ist der Tanz und die Bewegung. Als Diplom-Sozialpädagogin und Tanzpädagogin arbeitete sie viele Jahre in sozialen Einrichtungen, in Schulen, sozialen Projekten und verschiedenen Institutionen. 2001 eröffnete sie ein eigenes Studio in Wetter (Ruhr). Sie unterrichtet dort nun verschiedene Bewegungs- und Tanzkurse, wobei Alexandertechnik immer mit einfließt: heilsame Übungen, Reflexarbeit, Anna Halprin’s Bewegungsritual, Bartenieff Fundamentals, freien zeitgenössischen Tanz, Kontaktimprovisation, Yoga trifft Modernes Ballett, etc. Alexandra bietet Workshops in verschiedenen Techniken und Alexander-Technik an. Seit 2008 bietet sie auch Einzelstunden in Alexandertechnik an.

 

 

 
Mareike Klemm

Mareike ist seit 2002, kurz vor ihrem Abitur, Schülerin der Alexander-Technik. Damals war sie ein Teenager, der sich nicht immer wohl in seiner eigenen Haut fühlte. In den Alexander-Klassen lernte sie nach und nach, wirklich in ihrem Körper zu Hause zu sein. Tief beeindruckt von der inneren Freiheit, die sie durch die kleinsten körperlichen Veränderungen in den Alexander-Stunden erfuhr, hatte sie schon damals den Wunsch, "das selbst machen zu können". Es sollte jedoch noch 13 Jahre dauern, bis sie nach Abschluss ihrer Ausbildung bei der Alexander Alliance ihre eigene Lehrtätigkeit aufnahm. In dieser Zeit absolvierte sie ihr Medizinstudium und promovierte mit der ersten deutschsprachigen medizinischen Dissertation zur Alexander-Technik, erhielt eine umfassende Ausbildung in craniosacraler Biodynamik und gründete eine Familie. Bis heute ist Mareike als Ärztin mit dem Schwerpunkt Naturheilkunde tätig. Die Alexander-Technik begleitet sie bei jedem Arzt-Patienten-Kontakt. 

Als Alexander-Lehrerin hat Mareike in den letzten sechs Jahren Tänzer, Patienten, Mediziner und Unternehmer dabei unterstützt, Natürlichkeit und Freiheit wiederzugewinnen. Ihr Unterricht basiert auf der therapeutischen Erfahrung als Ärztin sowie auf dem Wissen über die menschliche Anatomie und Physiologie. Darüber hinaus bringt sie ein breites Spektrum an Fähigkeiten in ihren Unterricht ein, das durch ihre vielfältigen Interessen und Leidenschaften wie Tanz, Kampfsport und Zen-Meditation inspiriert ist. Ihr Unterricht ist geprägt von ihrem lebendigen Forschergeist und der Faszination für das menschliche Entwicklungspotential.  

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Hendrik Klein

Worte bildeten ursprünglich Hendriks Hauptwerkzeug zu informieren und zu unterrichten als Historiker, Journalist und Autor mit Schwerpunkt Wissenschaftskommunikation, unter anderem auch für die Alexander Alliance schreibend und übersetzend. Die Ausbildung zum Alexander-Lehrer  bei der Alexander Alliance (2011 – 2015) fügte dem Wort die Berührung als Möglichkeit der Vermittlung hinzu. Fasziniert davon wie Bewegung unsere Muttersprache ist und wie das Körperliche das Geistige und Seelische beeinflusst, führte die Ausbildung außerdem zur Beschäftigung mit zahlreichen Nachbardisziplinen: unter anderem die Arbeit von Ida Rolf sowie Körper-Geist-Disziplinen wie Yoga, Meditation oder Feldenkrais. Geboren in Deutschland lebt Hendrik in Straßburg, Frankreich. Er unterrichtet auf beiden Seiten der Grenze in privater Praxis, sowie in Unternehmen und Institutionen.